Über uns

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DAS BÜRO FÜR PROJEKTENTWICKLUNG

Als Projektentwickler stellen wir vor allem unser fachliches Know-how zur Verfügung. Dass wir uns darüber hinaus mit Abläufen in Gruppen und ihrer Dynamik auskennen, liegt nah, denn wir sind selber eine! Seit 2003 ist unsere Büroadresse am Kreuzberger Oranienplatz. Hier sind wir vor allem in den Bereichen Beratung, Konzeption und Baubetreuung tätig. Unsere Aufgabe ist es, Wohn- und Bauprojekte an individuelle Bedürfnisse anzupassen, unser Anliegen, dies so weit wie möglich in Kooperation mit den späteren Nutzern zu tun. Wir begleiten Projekte von der ersten Idee bis zum Einzug. Im Vordergrund stehen dabei: Gemeinschaftliches Wohnen, Versorgung mit erneuerbaren Energien, soziale Einrichtungen, Umnutzung von Gebäuden. Unser Team besteht aus derzeit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Winfried Härtel

ist Architekt mit den Schwerpunkten „Ökologisches Bauen“ und „Regenerative Energien“. Schon während des Studiums interessierte ihn die stadtplanerische Seite von Architektur und die Frage: „Wie wohnt wer – und warum?“ Im Büro für Projektentwicklung begleitet er die einzelnen Gruppen schwerpunktmäßig bis zum Baubeginn. Eine wichtige Aufgabe dabei ist, das, was gewollt wird, mit dem, was geht, in Einklang zu bringen. In Workshops erarbeitet er gemeinsam mit der Gruppe ein solides Konzept, und hilft, für alle Beteiligten die gemeinsamen Spielregeln festzulegen. Dieser klare Rahmen gewährleistet, dass aus den Ideen in gelingendes Projekt wird.

"Für mich steht die Idee der jeweiligen Gruppe im Vordergrund. Meine Aufgabe ist es, Hilfestellung zu geben, damit aus den Ideen konkrete Schritte und Planungen erwachsen. Einen Schwerpunkt sehe ich dabei im Gruppenprozess, denn erst durch eine sachverständige Moderation entsteht in einer Gruppe die Fähigkeit, ein eigenes, außergewöhnliches Projekt anzugehen. Das Bild des Lotsen gefällt mir sehr gut für meine Arbeit, weil es mir stets darum geht, die Gruppe sicher bis zum Einzug durch die Unbilden des Bauens zu begleiten.“  

 



 

Jörg Mauer

ist von der Ausbildung her Physiker. Der Umzug nach Berlin Anfang der 1990er Jahre, vor allem die eigene Erfahrung bei der Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses in Friedrichshain, weckten sein Interesse an gemeinschaftlichen Bau- und Wohnprojekten. Es folgte ein Aufbaustudium zum Projektmanager sowie die Ausbildung zum Sicherheits- und Gesundheitskoordinator und zum Qualitätsmanager. 2006 begann er freiberuflich als Bauleiter und Koordinator von Gemeinschaftsprojekten. Im Büro für Projektentwicklung begleitet er Projekte über die gesamte Laufzeit hinweg.

„Mich haben die Möglichkeiten fasziniert, die aus bürgerlichem Engagement im Berlin der Nachwendezeit entstanden. Es gibt mittlerweile zahlreiche gemeinschaftliche Bau- und Wohnprojekte, die das Gesicht und das Lebensgefühl der Stadt prägen. Die Arbeit in diesem Bereich verstehe ich auch als gesellschaftliches Engagement. Konkret steht für mich die Zielorientierung im Vordergrund. Wie eine Idee zu verwirklichen ist, interessiert mich, und zwar so, dass alle Beteiligten mit der Lösung zufrieden sind.“  

 



 

Farid Scharabi

hat als Architekt ein besonderes Interesse an Holz und der Ökologie des Bauens. Sanierungen und innerstädtische Projekte gehören zu seinen Schwerpunkten, die Arbeit mit Baugruppen versteht er als Praxis der Zukunft. Seit 1996 arbeitet er sowohl selbständig als auch für diverse Büros, als Architekt, in der Projektsteuerung oder als Wertermittler. Im Büro für Projektentwicklung ist er mit der Konzeption und Planung betraut – gerade in der Anfangsphase hat die Vermittlung zwischen allen Beteiligten höchste Priorität, denn jedes Missverständnis verteuert den Bau. . .

„Auch wenn das auf dem ersten Blick paradox erscheint: die wichtigste Erfahrung eines Architekten ist doch die, dass er nichts weiß. Jedes Projekt ist eine neue Aufgabe. Da kann ich noch so viel gemacht, noch so viel Erfahrung gesammelt haben, mit jedem Auftrag habe ich es mit neuen Strukturen, anderen Menschen, unterschiedlichen Ressourcen zu tun, kurz: mit neuen Herausforderungen. Wenn ich mich darauf nicht einlasse und meine, alles mit Routine erledigen zu können, greife ich zu kurz. Mit jedem Projekt fange ich aufs Neue an: Dafür möchte ich mir Neugier, Vorsicht und einen kritischen Blick bewahren.“möchte ich mir Neugier, Vorsicht und einen kritischen Blick bewahren.“  

 



 

Carla Schwermann

hat als Architektin in Büros in Berlin und Puerto Rico geplant und gebaut.. Dabei reichten ihre Schwerpunkte von der Entwurfs- bis zur Ausführungsplanung. Zudem konnte Sie in den letzten Jahren auch ihre Erfahrungen imProjektmanagement, baubegleitenden Tätigkeiten wie Ausschreibung, Vergabe oder Abnahme bis hin zur Koordination der unterschiedlichen Baubeteiligten ausweiten. Die notwendige Vermittlung und Kommunikation im Bauprozess steht mittlerweile im Zentrum ihrer Arbeit. Die Möglichkeit der individuellen Stadtgestaltung sowohl durch die lebendige Einflussnahme ihrer Bewohner sowie die Chance anspruchsvolle Architektur umzusetzen ist für sie auch die persönliche Motivation mit Baugemeinschaften zu arbeiten.

„Ich sehe mich an der Schnittstelle zwischen allen Beteiligten, seien das Bauherren, Architekten oder die zukünftigen Nachbarn. Ich bin eine Art Übersetzerin, und meine Erfahrung als Architektin hilft mir, die einzelnen Prozesse für Fachfremde verständlich zu machen und umgekehrt ihre Interessen an die Planer bzw. Bauleiter zu vermitteln. An meiner Arbeit im Büro für Projektentwicklung gefällt mir besonders, dass ich die ganze Entstehung und Realisierung des Hauses von Anfang bis Ende im Auge behalte und nicht nur an einzelnen Details beteiligt bin.“  

 



 

Kristian Wulkau

ist Stadt- und Regionalplaner. Im Büro für Projektentwicklung betreut er über die aktuellen Projekte hinaus das Internetportal www.wohnportal-berlin.de, in dem Interessierte an die Möglichkeiten gemeinschaftlichen Wohnens herangeführt werden - von städtebaulichen Aspekten bis hin zur Vermittlung von Kontaktadressen. Weitere Schwerpunkte sind neben der Projektbetreuung und der Öffentlichkeitsarbeit ist die Beratung von Interessenten, und – wie eigentlich bei allen Kolleginnen und Kollegen – die Mitwirkung bei der Entwicklung neuer Projekte.

„Schon im Studium hat es mich gestört, wie Stadtplaner ganze Viertel fertig zeichnen, und die Menschen dann "nur" noch einzuziehen brauchen. Mir ist die Idee der Bürgergesellschaft, des gemeinsamen Handelns wichtig. Nicht vom Staat soll alles verteilt werden, sondern die Einzelnen sollenin die Lage versetzt werden, ihre gemeinsamen Interessen zu bündeln und auch zu realisieren. Gerade in Fragen des Wohnens. Mit dem Internetportal will ich Menschen mit dem Thema gemeinschaftliches Bauen vertraut machen.“  

 



 

Margarete Milosz

zieht es in den 1990er Jahren aus Süddeutschland nach Berlin, weil es hier für Architekten auf einen Schlag sehr viel zu tun gibt. Sie ist abwechselnd Projektleiterin, Entwicklungsingenieurin und Architektin, seit 2000 verstärkt auch in Polen, ihrer Heimat. Für unser Büro arbeitete sie zunächst auf freier Basis, gehört jedoch mittlerweile fest zum Team. Hier unterstützt sie vor allem die von fachlicher Seite Beteiligten der Projekte: Architekten, Haustechniker, Statiker, sonstige Planer und Gutachter. Seit Januar 2004 ist sie Mitglied der Architektenkammer Berlin.

„Unsere Verantwortung liegt in der Aufmerksamkeit, mit der wir die gesamte Planung begleiten. Ich selbst verstehe mich als verlängerter Arm der Bauherren-Gruppe, gleichzeitig aber auch als Kollegin der beteiligten Planer und Ingenieure. Mir macht es Spaß, Dinge vorwärts zu treiben, die Motivation hoch zu halten und im verabredeten Zeitraum fertig zu werden. Ab einer bestimmten Größe des Projektes ist das nach meiner Erfahrung auch immer eine politische Entscheidung. Deshalb ist es mir wichtig, dass die Projekte plausibel sind und sinnvoll – nicht nur für die späteren Nutzerinnen und Nutzer.“  

 



 

Katarzyna Tarczynska

ist in Danzig geboren und arbeitet seit 1991 als Architektin in Berlin. In verschiedenen Büros war sie mit der Bauplanung und der Realisierung von Projekten betraut und dabei auch als Projektleiterin und Projektsteuerin tätig. Seit 2005 ist sie Mitglied der Architektenkammer. Auch in unserem Team ist sie für die Sicherheit der Projektsteuerung verantwortlich. Wo Baugruppen ein großes Spektrum an Wünschen mitbringen, vor allem was Qualität und Nachhaltigkeit angeht, ist sie an der Entwicklung bestmöglicher Lösungen beteiligt.

„Jedes Bauprojekt hat verschiedene Phasen. Im Büro für Projektentwicklung geben wir die Aufgaben wie bei einem Staffellauf von Kollege zu Kollegin weiter. Was mir dabei am meisten Spaß macht? Die Arbeit im Team - und damit meine ich alle Beteiligten, Baugruppen und Bauherren mit inbegriffen. Für viele Menschen ist eigenes Bauen ein besonderes Ereignis in ihrem Leben. Da werden große Entscheidungen getroffen. Dabei vermitteln zu können, Wege aufzuzeigen, Lösungen vorzuschlagen, und für die Umsetzung der Ziele zu sorgen, das reizt mich an meiner Arbeit.“  

 



 

Barbara R. Teuber

ist die Sekretärin in unserem Büro für Projektentwicklung. Langjährige Berufserfahrung haben ihr den Blick aufs Wesentliche geschärft. Sie ist bei uns sowohl für die interne Kommunikation als auch für die Buchhaltung zuständig..

„ Damit sich jede und jeder im Team auf die aktuellen Aufgaben konzentrieren kann, erledige ich auch Dinge, für die den anderen manchmal keine Zeit mehr bleibt. Der Kontakt zu Menschen ist mir wichtig, auch wenn ich als Teilzeitkraft vielleicht nicht immer sichtbar bin für unser Publikum. Wichtig ist dabei, dass die Atmosphäre stimmt, auch wenn es mal spät wird oder alle Telefone gleichzeitig klingeln. “