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Seminar: Bewohnerorientierte Planung für Wohnprojekte und Baugemeinschaften
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Für das Bauen in der Gruppe spielt die individuelle Planung der einzelnen Lebensbereiche neben den Gemeinschaftsflächen eine große Rolle. Das Kompaktseminar gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Kommunikations-, Planungs- und Abrechnungsansätze und gibt solides Handwerkzeug an die Hand für die bewohnerorientierte Planung
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Termin
Themen
Kommunikative, planerische und vertragliche Umsetzung der Bewohnerorientierten Planung, siehe unten
Zielgruppe
ArchitektInnen und WohnprojektvertreterInnen
Kosten
120 EUR pro Person, sehr detailliertes Material wird zur Verfügung gestellt. Preis inkl. MwSt.
Anmeldung
In der Reihenfolge des Eingangs (begrenzte Teilnehmerzahl). Nach Anmeldebestätigung erfolgt die verbindliche Anmeldung durch Überweisung der Teilnahmegebühr. Nur bei Abmeldung vor dem 20.10.09 ist 50%ige Rückgewähr möglich.
Gemeinsam Bauen und Wohnen
Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen ist angesichts gesellschaftlichen und demographischen Wandels ein Thema, das immer größeres Interesse erfährt. Das zumeist generationenübergreifende nachbarschaftliche Miteinander in einem Haus ist eine Perspektive, die viele Menschen anzieht. Vor allem die praktische und soziale Gestaltung des Lebensumfeldes in eigener gemeinschaftlicher Regie lässt sich in normalen Wohnhäusern selten verwirklichen.
Das Ziel jedoch ein strukturierter Prozess sein. Dieser sollte sowohl die Einzigartigkeit der Projektidee, die sozialen Bezüge und die individuellen Wünsche integrieren, jedoch auch vermeiden, dass die Bewohner oder die Fachleute überfordert werden.
Die Kommunikation dieses Prozesses schafft Transparenz darüber, was die Projektbeteiligten voneinander erwarten können.
Herausforderungen und Grenzen der bewohnerorientierten Planung
Da es sich bei Wohnprojekten regelmäßig um einen mehrjährigen Prozess handelt, sind Fehleinschätzungen der Anfangsphase kaum zu korrigieren, sondern müssen unter Mühen von allen Beteiligten aufgearbeitet werden. Fokus des Seminars ist insofern einen strukturierten Prozess aufzuzeigen, der hilft, Fehleinschätzungen zur Planung zur vermeiden und auf diese Weise viel Zeit, Enttäuschung und Geld einspart.
Themen
Konzeption und Zielfindung
- Zielfindung, Workshopmethode Zukunftswerkstatt
- Bedarfsermittlung, Grundlagenermittlung
- Grundlagenvereinbarung
- Arbeitshilfen
Planerische Umsetzung
- Festlegungen für Gemeinschaftsflächen
- Flexibilitätskonzepte für Wohnungen
- Rahmen für Städtebauliche Projekte
- Kosten – nichts vergessen ? Schnittstellen und DIN
- Baubeschreibung / Gewerbeflächen
- Arbeitshilfen
Wohnungsindividuelle Planung
- Ansätze der Bewohnerorientierten Planung
- Möglichkeiten, Auswirkungen und Grenzen individueller Planung
- Festlegen des Rahmens
- Zeitplanung
- Arbeitshilfen
Finanzielles
- Vertragliche Fassung der Bewohnerorientierten Planung
- Abrechnung - Abrechnungsmodell versus Gutschriftmodell
- Pauschalen und Vergütung
- Arbeitshilfen
Ausführungsplanung
- Arbeitsgruppen
- Arbeitshilfen
Der Referent
Dipl. Ing. Winfried Härtel vom Büro für Projektentwicklung entwickelt, moderiert und steuert seit 2003 gemeinschaftliche Bauprojekte von der ersten Idee bis zum Einzug. Neben vielen anderen Gruppen betreute er auch die bekannte Baugemeinschaft „Lebenstraum Johannisthal“, eine ökologische Siedlung in Holz- und Niedrigenergiebauweise. Schwerpunkt der Arbeit ist die Organisation und Abwicklung der rechtlichen und finanziellen Aspekte eines gemeinschaftlichen Bauvorhaben. Besonderen Wert legt er jedoch auf den Gruppenprozess durch die Moderation und die Gruppenbildung durch die Methode der Zukunftswerkstatt.
Weitere Informationen
zum Referenten und durchgeführten/begleiteten Projekten:
Kontakt
Winfried Härtel | Büro für Projektentwicklung
Oranienplatz 5
10999 Berlin
Stadtplanlink
Tel : 030 / 695 693 80
eMail : anmeldung@winfriedhaertel.de
web : www.winfriedhaertel.de
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Architekturwettbewerb Jahnishausen
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